AUSFLUG ZU DEN SCHAFEN ...

AUSFLUG ZU DEN SCHAFEN …

… und auf eine Frühlingswiese im April 2017

Das frühlingshafte Wetter nutzten die beiden zweiten Klassen der Grundschule, um Familie Lenk und deren Schafe zu besuchen. Zuvor hatten sich die Kinder im Sachunterricht mit dem Körperbau eines Schafes vertraut gemacht, erste Überlegungen zur Nutzung angestellt und viele Fragen gesammelt, die sie der Schafexpertin Frau Lenk und Moritz stellen wollten.

In der Mittagsschule machten sie sich auf und spazierten gemeinsam zum Grundstück der Familie Lenk. Dort konnten sie die 5 Schafe und die beiden erst ein paar Tage alten Lämmer aus nächster Nähe beobachten, ihnen beim Fressen zuschauen und sie sogar streicheln. Sie erfuhren, dass die Schafe zu den Bretonischen Zwergschafen gehören. Sie heißen Brigitte, Agathe, Yoda, Flecki, Pünktchen Paula und Shaun und werden vor allem zur Landschaftspflege gehalten. Sie fressen Gras, Rübenschnitzel und gerne auch Toastbrot. Neben Wasser zum Trinken brauchen sie einen Salzleckstein, um nötige Mineralstoffe zu bekommen. Die Kinder erfuhren, dass die Schafe in etwa so schwer wie sie selbst werden (20 kg) und ein Alter von 12 bis 18 Jahren erreichen können. Einmal im Jahr – im Frühling, wenn die Nächte nicht mehr so kalt sind – werden die Schafe geschoren. Schnell erkennen kann man ob ein Schaf männlich oder weiblich ist, indem man es beim Pinkeln beobachtet. Ähnlich wie Hunde hocken sich weibliche Schafe hin, Böcke bleiben stehen. Ein gut gelauntes Schaf erkennt man daran, dass es lustig, wie ein Flummi, über die Weide hüpft.

Auf dem Rückweg zur Schule machten die beiden Klassen an einer großen Wiese Halt und entdeckten dort die ersten Wiesenblumen: Hahnenfuß, Wiesenschaumkraut und Schlüsselblumen. Sie untersuchten die Blumen genau und überlegten sich, wie sie wohl zu ihren Namen gekommen sind. Die Blätter des Hahnenfußes weisen Ähnlichkeiten mit den Zehen eines Hahnes auf. Wiesenschaumkraut erinnert an ein lilafarbenes Schaumbad mitten in der Wiese. Die einseitigen Blütenstände der Schlüsselblume sehen wie ein Schlüsselbund aus.

Silke Hagemann