Fächerübergreifende Projekte, Fachunterricht, Nachmittagsbetreuung, Kooperationen, Schulsozialarbeit in der Natur
Seit Ende 2013 steht ein längere Zeit brachliegendes Wiesengrundstück am Forellenbach mit einer Fläche von 35 a, einer Hütte, Baumbestand, Einzäunung und zugehörigem Parkplatz der Schule zur Verfügung. In Kooperation mit der Jugendfeuerwehr wurden das Grundstück und die Hütte wieder zugänglich gemacht. Zudem wurde ein kleiner Niederseilgarten über den Bach aus alten Feuerwehrschläuchen installiert. Die Hütte ist mit Garten- und Spielgeräten ausgestattet. Zudem ist eine Terrasse mit Zeltdach und Biertischgarnituren vorhanden und Materialien für Kooperative Abenteuerspiele stehen zur Verfügung.
Der vielfältige Naturraum des Grundstücks lädt zum Beobachten und Experimentieren ein und eignet sich hervorragend für phänomenologischen Unterricht und prozessorientiertes Arbeiten. Das Gelände ist ca. 1500 m von der Schule entfernt und von dort zu Fuß in 15 – 20 min zu erreichen, inzwischen steht auch ein kleiner Fahrradbestand zur Verfügung.
Im Nachmittagsbetreuungsangebot des offenen Ganztagesbetriebes der Grundschule verrichten die Kinder unter Anleitung kleine Pflegearbeiten und machen Naturbeobachtungen, sie nutzen das Gelände aber auch für Spiele und freie Gestaltungsideen, z.B. kleine Dämme am Bach. In unterrichtsbezogenen aber auch fächerübergreifenden Projekten der weiterführenden Klassen werden Naturbeobachtungen durchgeführt. Mit Hilfe eines Balkenmähgerätes wird eine Spielwiese gepflegt, ein großes „Insektenhotel“ wurde aufgebaut und eine kleine Grillstelle angelegt. Auch ein kleiner Teich und Kartoffel- und Radieschen-Beete wurden angelegt und betreute und im Kunstunterricht entstanden „land-art“-Objekte. In Kooperation mit der Alterskameradschaft der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr ist ein Lehmbackofen mit Überdachung entstanden.
Das Gelände bietet aber noch viele Möglichkeiten für die Entfaltung von Ideen und Engagement und für die Entwicklung einer positiven Selbstwirksamkeitserwartung ganz im Sinne unserer „Starkmacher-Schule“. Beispiele dafür wären: Bau einer Kräuterschnecke, Kompostanlage, Sinnesgarten, Barfußpfad, Kugelbahn, Wasserrad, Sitzplätze, Komposttoilette, ……. Auch für Klassenfeste und evtl. sogar Außenübernachtungen kann das Gelände genutzt werden, ganz im Sinne der Devise: Wer arbeitet darf auch feiern.
Christian König
Das Grüne Klassenzimmer als beliebtes Ausflugsziel
Wir, die Klasse 3b, tauschten am Donnerstag, 23.07.2026, unsere Schulranzen gegen Rucksäcke und los ging es ins Grüne Klassenzimmer.
Als wir dort ankamen, war erst mal eine Vesperpause angesagt. Danach spielten einige Kinder Uno, andere Fußball und wieder andere Verstecken.
Später ging es für einige Kinder in den Forellenbach. Dort wurde ein Staudamm gebaut.
Andere bauten aus einem alten Baumstamm und einem Vogelhäuschen eine Murmelbahn. Als Murmeln dienten heruntergefallene Walnüsse.
Außerdem fanden wir noch einen zugewachsenen Sandkasten, den wir von Unkraut befreit haben. In den Sand hatten sich sogar einige Weinbergschnecken eingegraben.
Auf dem Rückweg ging noch unser Bollerwagen bzw. zwei Räder kaputt. Zum Glück konnte er von uns repariert werden.
Zum Abschluss machten wir noch einen kurzen Halt an der Linde.
In der Schule wieder angekommen, war für uns klar:
Wir werden bald wieder ins Grüne Klassenzimmer gehen. Und, wenn es das Wetter zulässt, dann auch grillen und Stockbrot machen.








